Orte des guten Lebens

Ein Tag am Meer oder die Farben des Himmels

Ein Tag am Meer, sanfte Brise, sachte Flut, die ins Land schwappt. Den Sand zerstreut, Muscheln und Treibholz mit sich bringt. Wind, der durch Haare streicht, verwuschelt und neckt. Rauer wird, das Meer aufpeitscht, die Wogen hoch, die Gischt schäumt. Den Strand aufspült, Berg und Tal im Sande zeichnet, die Priele laufen voll und der Strand wird schmal. Sechs Stunden drauf, das Wasser zieht sich zurück, mit ihm dreht sich der Wind und pfeift hinaus gen Horizont. Wo die Sonne versinkt, mit Farben aus Samt, pastellen und sacht den Tag mit sich nehmend. Die Nacht bricht herein, der dunkle Schein spiegelt nur zaghaft im glatter See. Ein Mondhauch zerteilt das…

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E wie Edersee- inmitten der grünen Ödnis

Sommergedanken an den Edersee- ein kühlender Sprung ist Wasser, Segeln oder den Surfern beim Wellenreiten zuschauen. Gedanken aus Kindertagen. In diesen Sommern muss man dafür schon recht weit Richtung Staumauer fahren. Denn durch das jährliche Ablassen des Wassers zugunsten der Oberweser muss man das kühle Nass manchmal ganz schön lange suchen. Aber wo was wegfließt, taucht ja bekanntlich auch immer was auf und so findet man in den Sommermonaten zwar im Westen oft kein Wasser, dafür taucht eine ganze Brücke inmitten des Seebeckens auf. Beim Bau des Stausees mussten nämlich die Bewohner der damals entlang der Eder liegenden Dörfer Asel, Berich und Bringhausen ihre Höfe und Häuser verlassen. Diese wurden…

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Auf dem Strohmeyerpfad durch die Vogesen

Schlucht ist irgendwie ein merkwürdiger Ort. Ein Ort, der verlassen und zugleich bewohnt scheint. Der seine hohe Zeit schon ein paar Tage hinter sich hat, aber doch rege atmet, um am Leben zu bleiben. Ein Overt- Schild blinkt an der Bar am Ortseingang, auf der gegenüberliegenden Straßenseite bröckelt ein geschlossenes Hotel dahin. Ein stolzer Bau erzählt von anderen Zeiten. Zeiten, in denen Schlucht wohl noch mehr Glamour des entlegeneren Örtchens tief in den Vogesen anhaftete. Wer sich jedoch trotzdem dort hoch wagt, kann eine Wanderung erleben, die er so schnell nicht wieder vergessen wird. Der „Sentier des Roches“, auch Strohmeyerpfad nach dessen Begründer Oberförster Heinrich Strohmeyer benannt, ist ein exponierter…

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Natur- Campingplatz Weiherhof am Titisee

 Titisee und Schwarzwald- werd denkt da nicht an die putzigen Bollenhüte, Kuckucksuhren und natürlich die bekannte Schwarzwaldklinik im Glottertal. Dass es dort aber auch einfach nur entspannt zugehen kann, zeigt eine Woche am ziemlich naturbelasseneren, weitestgehend unverbauten Titisee. Besonders für Wasserliebhaber, die mit Schlauchboot oder Stand- Up- Board unterwegs sind, bietet der smaragdgrüne See genau das richtige. Wer dann noch mit Camping- Bus, Zelt oder Wohnwagen unterwegs ist, der entgeht zudem noch dem ziemlich touristischen Ferienort an der Stirnseite des Sees. Zwar lockert das possierliche Dörfchen von Weitem die Szenerie durch Riesenrad und Schwarzwaldhäusschen optisch perfekt auf, mittendrin ist es aber recht gruselig. Touristenschwärme pendeln von einem Souvenirshop zum nächsten,…

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Panoramaweg Laubach

Die 9 Kilometer lange, schöne Tour rund um „Das Tor zum Vogelsberg“ führt auf Feldwegen und schmalen, romantischen Waldpfaden durch herrliche Landschaft zu schönen Ausblicken. Das Wegzeichen des Panoramaweges ist ein schwarzes P auf gelben Grund. Vom Parkplatz „Am Hellenberg“ geht es auf dem schmalen Weg an der Theodor-Heuss Schule und am Schützenhaus vorbei, bald in den „Schmelzweg“ rechts hinauf. Das war dann auch schon der größte Anstieg der Wanderung und oben geht es auf dem Feldweg links enlang. Von hier oben hat man einen wunderbaren Blick auf Laubach mit seinem Schloß, welches ganz wie vom Wald eingeschlossen ausschaut. An der folgenden Gabelung nach rechts durch’s Feld und beim nächsten…

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Durchs schöne Niddatal..

Durchs schöne Niddatal..

  Wanderung Naturtour Nidda Die 14 Kilometer lange Extratour beeindruckt durch sanfte Naturnähe, wundervolle Stille und herrliche Aussichten. Schafherden, Kühe und Pferde begleiten des Wanderer an manchen Tagen und in den Naturschutzgebieten -bitte nicht bei Einbruch der Dämmerung begehen- trifft man auf manch Besonderheit von Flora und Fauna. Länge 14 km, Möglichkeit zur Verlängerungsrunde nach Michelnau über 6 Kilometer Dauer 4,5 Stunden ohne Verlängerung Wanderzeichen: Logo des Vulkan Vogelsberg Los geht die naturnahe Tour in Eichelsdorf an der Bushaltestelle in der Frankenstraße am Ortsausgang in Richtung Schotten. Ein kleines Treppchen führt hinab zum Bolzplatz. Vor diesem dann nach links und bald nach rechts über die Brücke, die über die Nidda…

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