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Plastikfrei auf dem Wochenmarkt- ein Einkaufsbummel mit Bewusstsein

Unlängst fand ich in einem Supermarkt Bananen- geschält und in viel Plastikfolie wiederverpackt. Absurd, wo die Natur der gelben Krummfrucht doch schon eine praktische Umverpackung mitgegeben hat. Und auch wenn an Ostern die Fastenzeit ja offiziell endet- plastikfrei möchte ich die nächsten Wochen durchs leben gehen. Genug habe ich von Bildern verschmutzter Meere, genug, den wöchentlich anfallenden Plastikmüll zur Tonne zu tragen oder einfach der Unnötigkeit vieler Verpackungen, die einmal benutzt schon wieder im Müll landen. Und so entschließe ich mich als Einstieg für einen plastikfreien Ostereinkauf auf dem Gießener Wochenmarkt. Gründonnerstag soll es grüne Soße geben, Karfreitag natürlich Fisch. Ein bisschen Gemüse und Obst- Brot, Käse und Wurst fürs…

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Auf dem Strohmeyerpfad durch die Vogesen

Schlucht ist irgendwie ein merkwürdiger Ort. Ein Ort, der verlassen und zugleich bewohnt scheint. Der seine hohe Zeit schon ein paar Tage hinter sich hat, aber doch rege atmet, um am Leben zu bleiben. Ein Overt- Schild blinkt an der Bar am Ortseingang, auf der gegenüberliegenden Straßenseite bröckelt ein geschlossenes Hotel dahin. Ein stolzer Bau erzählt von anderen Zeiten. Zeiten, in denen Schlucht wohl noch mehr Glamour des entlegeneren Örtchens tief in den Vogesen anhaftete. Wer sich jedoch trotzdem dort hoch wagt, kann eine Wanderung erleben, die er so schnell nicht wieder vergessen wird. Der „Sentier des Roches“, auch Strohmeyerpfad nach dessen Begründer Oberförster Heinrich Strohmeyer benannt, ist ein exponierter…

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Konsumfasten- ein Resümee nach vier Wochen

Konsumfasten- ein Resümee nach vier Wochen

„Weniger ist mehr!“ Das ist das große Resümee, welches ich aus vier Wochen Konsumfasten ziehen kann. In den vergangenen vier Wochen habe ich nicht nur nichts gekauft, sondern habe auch die Zeit genutzt, um noch einmal rigoros zu entrümpeln. Angefangen beim Keller, über Küchen- und Kleiderschränke bis hin zum Badezimmer. Denn irgendwie gehört das scheinbar zusammen, weniger zu kaufen, und zeitgleich auch weniger zu besitzen- eine Symbiose, die für mich durchaus viele Vorteile mit sich bringt. Auch habe ich in dieser Zeit festgestellt, wie schön es ist, hochwertige Dinge zu besitzen, die nicht alle naselang kaputt gehen und ersetzt werden müssen. Schont Ressourcen und auch Nerven. Natürlich werde ich weiterhin…

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